AGBs Leadership as a Service
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Leadership-Programme & Workshops
Version 2.0 vom 02.02.2026
§1 Geltungsbereich
Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Connect4Leadership UG, vertreten durch Julia Hennhöfer, Ickelsamerstr. 25b, 81825 München, Telefon: 0151-50 748 478, E-Mail: j.hennhoefer@connect4leadership.com, im Folgenden „Anbieter“ und dem Kunden, im Folgenden „Kunde“ oder „Teilnehmer“, als Dienstleistungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes schriftlich vereinbart wurde.
Der Anbieter bietet verschiedenen Programme auf dem Gebiet des Leaderhips zur Buchung an. Diese werden nachfolgend sofern nicht spezifisch anders bezeichnet, zusammengefasst auch als „Programme“ bezeichnet.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Unternehmen gem. § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern gem. § 13 BGB.
Es gelten ausschließlich die Regelungen im jeweiligen Vertrag und diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht akzeptiert. Dies gilt auch, wenn der Anbieter der Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
§ 2 Leistungsbeschreibung
Die angebotenen Programme unterteilen sich in Einzelprogramme und Inhouse Programme sowie Events und Workshops. Die Einzelprogramme werden in den Varianten „Basic“ und „Advanced“ angeboten und sind sowohl für Verbaucher (B2C) als auch für Unternehmer (B2B) buchbar. Die Inhouse Programme sind speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten und können individuell angepasst werden. Events und Workshops sind sowohl für Verbraucher (B2C) als auch für Unternehmer (B2B) buchbar und bieten spezialisierte Inhalte sowie praxisorientierte Schulungen und Seminare zu unterschiedlichen Themenbereichen.
Die Programme können sowohl in Präsenz vor Ort als auch online oder in einer Kombination aus beiden Formaten durchgeführt werden. Die genaue Form der Durchführung wird vorab in der jeweiligen Beschreibung auf der Website bekanntgegeben.
Die Inhalte der Programme umfassen theoretische und praktische Aspekte der Führungskompetenzentwicklung. Die Trainingsmodule sind darauf ausgelegt, die Führungskompetenzen der Teilnehmer zu stärken und sie auf weiterführende Führungsaufgaben vorzubereiten.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Inhalte und den Ablauf der Programme jederzeit anzupassen und zu aktualisieren, um den aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Bereich der Führungskompetenz gerecht zu werden. Solche Anpassungen werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt.
Der Anbieter ist bemüht, die Programme in der bestmöglichen Qualität durchzuführen und den Teilnehmern ein lehrreiches und inspirierendes Erlebnis zu bieten. Ein Anspruch auf die Vermittlung bestimmter Inhalte oder Techniken besteht jedoch nicht, es sei denn, diese wurden ausdrücklich im Rahmen der Programmbeschreibung zugesichert.
Die Teilnahme an den Programmen setzt voraus, dass die Teilnehmer eine Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren und bereits erste Führungserfahrung vorweisen können. Dies kann durch fachliche Führung, erste Mentoring-Aufgaben oder vergleichbare Tätigkeiten nachgewiesen werden. Der Anbieter behält sich das Recht vor, entsprechende Nachweise von den Teilnehmern zu verlangen.
Die Teilnahme an den Programmen erfolgt auf eigene Verantwortung der Teilnehmer. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für etwaige Schäden, die aus der Teilnahme an den Programmen resultieren, es sei denn, diese sind auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten des Anbieters zurückzuführen.
Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmer, die den Ablauf des Programms erheblich stören oder gegen die allgemeinen Verhaltensregeln verstoßen, nach vorheriger Abmahnung von der weiteren Teilnahme auszuschließen. In diesem Fall erfolgt keine Rückerstattung der Teilnahmegebühr.
§ 3 Vertragsschluss
Die Buchung der Programme erfolgt über die Website www.connect4leadership.com. Die Buchungsvorgänge unterscheiden sich je nach Art des Programms in Einzelprogramme und Inhouse-Programme.
Buchungen der Einzelprogramme erfolgen über das auf der Website bereitgestellte Formular des gewählten Programms. Der Kunde sendet dem Anbieter hierdurch eine unverbindliche Anfrage, wobei das gewünschte Datum sowie der Name und die E-Mail-Adresse des Teilnehmenden anzugeben sind. Der Anbieter prüft daraufhin die Verfügbarkeit des Programms und sendet bei positiver Verfügbarkeit ein Buchungsformular per E-Mail an den Kunden. Erst nach Rücksendung des ausgefüllten und unterschriebenen Buchungsformulars an den Anbieter ist die Buchung verbindlich. Der Vertragsschluss kommt mit der Bestätigung des Anbieters nach Rücksendung des Buchungsformulars zustande.
Die Buchung der Inhouse-Programme erfolgt individuell auf Anfrage. Der Kunde kontaktiert den Anbieter über eine unverbindliche Terminanfrage unter Angabe des Namens und der Email-Adresse über die Website. Der Anbieter prüft die Anfrage und meldet sich mit einem Terminvorschlag zurück, um gemeinsam mit dem Kunden die Inhalte, den Zeitraum, die Teilnehmerzahl und das Programm individuell abzustimmen. Nach erfolgreicher Abstimmung sendet der Anbieter ein finales Angebot an den Kunden. Nach Annahme des Angebots durch den Kunden ist die Buchung verbindlich.
In beiden Fällen bestätigt der Anbieter die verbindliche Buchung per Email. Mit der Buchungsbestätigung oder in einer separaten E-Mail wird der Vertragstext (bestehend aus Buchung, AGB und Buchungsbestätigung) dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.
Der Kunde ist verpflichtet, alle im Buchungsformular bzw. Anfrageformular geforderten Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen der angegebenen Daten sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.
Mit der verbindlichen Buchung erkennt der Kunde die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters an. Diese AGB sind jederzeit auf der Website des Anbieters einsehbar und werden dem Kunden im Rahmen der Buchungsbestätigung zur Verfügung gestellt.
Die Präsentation und Bewerbung der Leistungen auf der Webseite des Anbieters oder innerhalb von Werbeanzeigen stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrags dar.
Der Anbieter ist berechtigt, einen Vertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann oder wenn der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht leisten kann oder darf. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung des Programms entstandenen Leistungen erhalten.
§ 4 Inhalt und Durchführung der Programme
Gegenstand ist das Erbringen einer vereinbarten Leistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges (kein Werkvertrag). Die beauftragten Leistungen gelten als erbracht, wenn das gebuchte Programm durchgeführt wurde. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Teilnehmers wird nicht in Aussicht gestellt oder garantiert.
Der Teilnehmer verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen und aktiv an den Programmen teilzunehmen.
Bei den Programmen handelt es sich um allgemeine Hinweise/Beratungen zu den oben genannten Bereichen. Der Anbieter erbringt seine Leistung gegenüber dem Teilnehmer in der Form, dass er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet.
Sämtliche Unterlagen des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Dies betrifft Inhalte auf der Webseite des Anbieters, Vorträge, Präsentationen, Skripten und sonstige Unterlagen. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, derartige Unterlagen zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Der Teilnehmer ist auch nicht berechtigt, ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von den Programmen zu machen. Der Teilnehmer verpflichtet sich, die im Rahmen der Programme vom Anbieter erstellten Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Er erhält das nicht ausschließliche und nicht übertragbare Nutzungsrecht daran. Den Parteien steht es frei, hiervon abweichende Vereinbarungen zu treffen.
Der Anbieter wird den Teilnehmer befragen, ob die Programme zu ausschließlich internen Zwecken aufgezeichnet werden können. Dem Teilnehmer steht es frei, sein Einverständnis zu erklären oder zu verweigern.
Die Programme beruhen auf Kooperation. Der Teilnehmer ist zur Umsetzung der erteilten Empfehlungen nicht verpflichtet.
Der Anbieter kann sich zur Leistungserbringung im beliebigen Umfang Subunternehmern bedienen, sofern dies zwischen den Parteien nicht anders vereinbart wurde.
Für die Durchführung der Einzelprogramme gilt eine Mindestteilnehmerzahl, die auf der Website des Anbieters angegeben ist. Der Anbieter bestätigt die Durchführung des Programms spätestens 14 Tage vor dem Starttermin. Ist die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann das Programm kostenfrei storniert oder auf einen anderen Termin umgebucht werden. Der Teilnehmer wird in diesem Fall rechtzeitig informiert.
Der Anbieter ist berechtigt, die Durchführung eines Programmes abzusagen, sofern bei ihm oder einem Dritten, von ihm eingeschalteten Leistungserbringer eine Verhinderung, z.B. durch Aufruhr, Streik, Aussperrung, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung, Epidemien, Pandemien oder Krankheit eintritt, die den Anbieter oder den Dritten ohne eigenes Verschulden daran hindern, das Programm zum vereinbarten Termin abzuhalten. Ein Schadensersatzanspruch für den Teilnehmer besteht in diesem Fall nicht.
Im Fall einer Absage durch den Anbieter bietet dieser dem Kunden einen Ersatztermin an. Kommt über einen Ersatztermin keine Einigung zustande, wird die bereits gezahlte Vergütung dem Kunden erstattet. Die Erstattung umfasst lediglich den beim Anbieter tatsächlich eingegangen Betrag, also abzüglich der Kosten und Gebühren, die bei dem vom Kunden gewählten Zahlungsweg angefallen sind.
Die Abbildung und Beschreibung der Programme und eines eventuellen Ortes auf der Website des Anbieters dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.
Der Anbieter ist berechtigt, Anpassungen an dem Inhalt oder dem Ablauf der Programme aus fachlichen Gründen vorzunehmen, etwa wenn Bedarf für eine Aktualisierung oder Weiterentwicklung des Inhaltes besteht, sofern dadurch keine wesentliche Veränderung des Inhaltes eintritt und die Änderung für den Teilnehmer zumutbar ist.
Der Anbieter ist berechtigt, Ort und Zeit des angekündigten Programmes zu ändern, sofern die Änderung dem Teilnehmer rechtzeitig mitgeteilt und für diesen zumutbar ist.
Der Teilnehmer ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails verantwortlich.
Der Teilnehmer ist verpflichtet, alle Materialien, Unterlagen, Links, Zugänge, Bilder und sonstige benötigten Details für das Programm an den Anbieter zu übermitteln.
§ 5 Preise und Zahlung
Die Zahlung ist unmittelbar mit Vertragsschluss mit den in der Rechnung oder auf der Webseite angegebenen Zahlungsmitteln ohne Abzug fällig.
Alle angegebenen Preise verstehen sich, sofern nicht anders vermerkt, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Soweit nichts anderes vereinbart ist, besteht ein Anspruch des Kunden auf die Leistungserbringung an dem vereinbarten Termin nur bei zuvor erbrachter Zahlung. Der Anbieter ist berechtigt, die Teilnahme am Programm zu verweigern, wenn die Zahlung nicht rechtzeitig vor Beginn des Programms eingegangen ist. In diesem Fall behält sich der Anbieter das Recht vor, den Platz anderweitig zu vergeben. Eine Zahlung gilt als rechtzeitig erbracht, wenn der Betrag spätestens fünf Werktage vor dem vereinbarten Termin auf dem Konto des Anbieters gutgeschrieben ist.
Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Anbieter berechtigt, Mahngebühren und Verzugszinsen in gesetzlich zulässiger Höhe zu erheben.
Sollte der Kunde mit der Zahlung in Verzug geraten, ist der Anbieter nach vorheriger schriftlicher Ankündigung und Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen.
Der Kunde hat das Recht, gegen Forderungen des Anbieters nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufzurechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur geltend machen, soweit es auf Ansprüchen aus dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
Die Laufzeit des Vertrages richtet sich nach der im Vertrag festgelegten Dauer der einzelnen Programme. Sofern nichts anderes vereinbart ist, endet der Vertrag automatisch mit dem Abschluss des gebuchten Programms.
Eine ordentliche Kündigung während der festen Vertragslaufzeit ist nicht vorgesehen.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
eine Partei wesentliche Vertragspflichten schuldhaft verletzt und diese Verletzung trotz schriftlicher Abmahnung und Setzung einer angemessenen Frist zur Abhilfe nicht beseitigt wird;
eine Partei zahlungsunfähig wird oder über ihr Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird oder die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt wird;
sonstige Umstände vorliegen, die eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses für die kündigende Partei unzumutbar machen.
Die außerordentliche Kündigung bedarf der Schriftform und ist unter Angabe der Gründe unverzüglich nach Kenntniserlangung des Kündigungsgrundes auszusprechen.
Im Falle der außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund durch den Anbieter, behält der Anbieter den Anspruch auf die volle Vergütung für die bereits erbrachten Leistungen sowie auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung.
Im Falle der außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund durch den Kunden, hat der Kunde Anspruch auf Rückerstattung bereits gezahlter, aber noch nicht verbrauchter Teilnahmegebühren.
Mit Beendigung des Vertrages sind alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses überlassenen Unterlagen, Materialien und Gegenstände unverzüglich an den Anbieter zurückzugeben.
Die Kündigung eines Vertrags über die Teilnahme an einem Programm, der als Onlinekurs oder in einem hybriden Format durchgeführt wird, unterliegt denselben Regelungen wie Präsenzprogramme, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
§ 7 Stornierungen und Umbuchungen
Ein Einzelprogramm kann einmalig auf anderes Einzelprogramm umgebucht werden. Die Umbuchungsgebühren sind wie folgt gestaffelt:
Bei einer Umbuchung bis zu 4 Wochen vor Programmbeginn fällt keine Gebühr an.
Bei einer Umbuchung ab 4 Wochen vor Programmbeginn werden 10% der Teilnahmegebühren zzgl. MwSt. als Umbuchungsgebühr verlangt.
Eine Umbuchung nach Programmbeginn ist nicht möglich.
Im Falle einer Stornierung eines Einzelprogrammes werden folgende Bearbeitungsgebühren erhoben:
Bei einer Stornierung bis zu 4 Wochen vor Programmbeginn: 10% der Teilnahmegebühren ohne MwSt.
Bei einer Stornierung ab 4 Wochen vor Programmbeginn: die volle Teilnahmegebühr zzgl. MwSt.
Inhouse-Programme können bis sechs Wochen vor Beginn kostenfrei storniert oder umgebucht werden. Erfolgt die Stornierung oder Umbuchung zu einem späteren Zeitpunkt, werden die folgenden Gebühren berechnet:
Bei einer Stornierung oder Umbuchung später als sechs Wochen vor Beginn: 40% des vereinbarten Honorars.
Bei einer Stornierung oder Umbuchung später als drei Wochen vor Beginn: 60% des vereinbarten Honorars.
Bei einer Stornierung oder Verschiebung später als eine Woche vor Beginn: 85% des vereinbarten Honorars.
Eine Umbuchung des Inhouse-Programms bedarf der Abstimmung mit dem Anbieter.
Events & Workshops können bis 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei storniert oder auf eine andere Veranstaltung umgebucht werden. Erfolgt die Stornierung oder Umbuchung zu einem späteren Zeitpunkt, wird die volle Teilnahmegebühr erhoben.
Ist die Mindestteilnehmerzahl eines Einzelprogrammes nicht erreicht, kann das Programm kostenfrei storniert oder auf einen anderen Termin umgebucht werden.
Stornierungen und Umbuchungen müssen schriftlich per Email an den Anbieter erfolgen. Maßgeblich für die Fristen ist der Eingang der Stornierungs- bzw. Umbuchungsanfrage beim Anbieter.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, aus wichtigem Grund Programme abzusagen oder zu verschieben. In diesem Fall wird der Kunde unverzüglich informiert und bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Kunden sind ausgeschlossen, außer in Fällen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit seitens des Anbieters.
Sollte der Kunde ein Programm abbrechen oder nicht erscheinen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Teilnahmegebühren.
Das gesetzliche Rücktrittsrecht bleibt von diesen Regelungen unberührt.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, ein Programm aus wichtigen Gründen, wie z.B. Krankheit des Programm-Leiters, höherer Gewalt oder nicht ausreichender Teilnehmerzahl, abzusagen. In diesem Fall wird die Teilnahmegebühr vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers, insbesondere Schadensersatzansprüche, sind ausgeschlossen, es sei denn, dem Anbieter fällt Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last.
§ 8 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde hat die Leistungserbringung des Anbieters durch angemessene Mitwirkungshandlungen zu fördern. Der Kunde hat dafür zu sorgen, dass dem Anbieter ohne besondere Aufforderung alle für die Ausführung und Prüfung des Auftrags notwendigen Unterlagen rechtzeitig, vollständig und kostenlos vorgelegt werden und ihm von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung der Leistungen von Bedeutung sein können. Dies gilt auch für Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Anbieters bekannt werden.
Der Kunde benennt qualifizierte Mitarbeitende zur Abstimmung der Inhalte und/oder zur Definition besonderer Anforderungen, insoweit erforderlich. Diese Mitarbeitenden müssen über die notwendigen Fachkenntnisse und Entscheidungsbefugnisse verfügen, um die erforderlichen Informationen und Entscheidungen rechtzeitig und in der erforderlichen Qualität zur Verfügung zu stellen.
Werden die Leistungen in den Räumlichkeiten des Kunden erbracht, stellt der Kunde geeignete Räumlichkeiten mit der vorab festgelegten Ausstattung kostenlos und rechtzeitig zur Verfügung. Diese Räumlichkeiten müssen den Anforderungen des Anbieters entsprechen, um eine ordnungsgemäße und effiziente Leistungserbringung zu gewährleisten.
Der Kunde gewährt dem Anbieter die erforderlichen Zugänge zu seinen Systemen, Informationen und IT-Infrastrukturen, soweit dies für die Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen notwendig ist. Der Kunde stellt sicher, dass diese Zugänge sicher und ohne unzumutbare Einschränkungen genutzt werden können.
Der Kunde informiert den Anbieter unverzüglich über alle Umstände, die die Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen beeinträchtigen oder verzögern könnten. Dies umfasst insbesondere Änderungen in den betrieblichen Abläufen, personelle Veränderungen und technische Störungen.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und wird dadurch die Leistungserbringung des Anbieters verzögert oder unmöglich gemacht, so verlängern sich die Leistungsfristen entsprechend. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, den dadurch entstandenen Mehraufwand, einschließlich zusätzlicher Kosten und Verzögerungen, dem Kunden in Rechnung zu stellen.
Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen, wenn der Kunde seine Mitwirkungspflichten trotz schriftlicher Abmahnung und Setzung einer angemessenen Nachfrist weiterhin nicht erfüllt. In diesem Fall behält der Anbieter den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen sowie auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung.
§ 9 Gewährleistung
Der Anbieter ist bemüht, alle Tätigkeiten mit größter Sorgfalt und unter Beachtung anerkannter Erkenntnisse und Grundsätze zur Verfügung zu stellen. Alle Empfehlungen und Analysen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
Gewährleistung für die Wirksamkeit der Empfehlungen übernimmt der Anbieter nicht. Der Erfolg liegt zum größten Teil außerhalb ihres Einflussbereiches und hängt wesentlich von der Mitarbeit des Teilnehmers ab, weshalb er nicht garantiert werden kann.
Trotz größter Sorgfalt kann keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen übernommen werden.
§ 10 Haftung
Der Anbieter haftet gegenüber dem Kunden in allen Fällen vertraglicher und außervertraglicher Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
In sonstigen Fällen haftet der Anbieter, soweit in Absatz (3) nicht abweichend geregelt, nur bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (sogenannte Kardinalpflicht), und zwar beschränkt auf den Ersatz des vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung vorbehaltlich der Regelung in Absatz (3) ausgeschlossen.
Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.
Im Falle von Datenverlust haftet der Anbieter nur für denjenigen Schaden, der auch bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger, dem Risiko angemessener Datenanfertigung durch den Kunden entstanden wäre.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Erreichung bestimmter Ziele oder Ergebnisse. Der Erfolg des Programms hängt maßgeblich von der aktiven Mitarbeit und Umsetzung durch den Teilnehmer ab.
Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, verjähren Ansprüche des Kunden aus Gewährleistung und Schadensersatz mit Ausnahme der Ansprüche aus unerlaubter Handlung innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfrist.
§ 11 Datenschutz
Der Kunde stimmt der elektronischen Datenverarbeitung seiner personenbezogenen Daten im Rahmen der nachfolgenden Regelungen, ausdrücklich zu. Kundendaten werden absolut vertraulich behandelt. Die mitgeteilten Daten des Kunden werden ausschließlich für die fachgerechten Ausführung der Dienstleistung genutzt. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nur mit Zustimmungen des Kunden.
Es gelten die gesonderten Datenschutzbestimmungen des Anbieters unter folgendem Link: https://connect4leadership.com/datenschutz/
§ 12 Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht:
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Connect4Leadership UG, Julia Hennhöfer, Ickelsamerstr. 25b in 81825 München, Telefon 0151- 50 748 478, Email j.hennhoefer@connect4leadership.com mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Bitte machen Sie hierfür folgende Angaben:
An Connect4Leadership UG, Julia Hennhöfer, Ickelsamerstr. 25b in 81825 München, j.hennhoefer@connect4leadership.com:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*)/erhalten am (*)
Name des/der Verbraucher(s)
Anschrift des/der Verbraucher(s)
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
§ 13 Schlussbestimmungen
Der Anbieter ist zu einer Teilnahme an einem Verfahren zur Streitbeilegung vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht bereit oder verpflichtet.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit der AGB insgesamt nicht tangiert. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Vertragssprache ist deutsch.
Änderungen und Ergänzungen der AGB oder des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
Handelt es sich bei dem Kunden um einen Kaufmann oder ein Unternehmen, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Regelungen.sdf
